meteoReach
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meteoReach Hilfe

Übersicht

Wie meteoReach funktioniert

meteoReach liefert präzise Ensemble-Wettervorhersagen für Bergtouren und Expeditionen - angepasst an deine Situation. Ob du mit Netzabdeckung direkt Berichte abrufst, ein Heimteam sie per inReach schickt oder der Auto-Send-Dienst das automatisch übernimmt: Du hast immer Zugang zur aktuellen Vorhersage.

Direkt in der App

Mit Netzabdeckung

Standort suchen, Höhenstufen wählen, und die App holt einen vollständigen Mehrmodell-Bericht, während ein Fortschrittsbalken läuft. Kein Heimteam nötig.

Zuhause vorbereiten

Vor der Tour, am Computer

In der Web-App Berichte für geplante Standorte erstellen, speichern und die inReach-Nachrichten bereithalten.

Heimteam per inReach

Ausserhalb der Netzabdeckung

Jemand zuhause mit Internet generiert den Bericht und schickt ihn als Satelliten-SMS. Die App dekodiert ihn automatisch.

Auto-Send

Täglich automatisch

Das System holt täglich zur festgelegten Zeit eine neue Vorhersage. Sie landet in deinem Konto und geht auf Wunsch als Satellitennachricht an dein inReach.

Ein Abo steht jedem Konto offen. Das Senden an ein inReach-Gerät muss individuell freigeschaltet werden, um Missbrauch zu verhindern. Schreib mir einfach eine kurze Nachricht über das Kontaktformular, wenn du es nutzen möchtest.

Warum nicht direkt auf dem Garmin-Gerät?

Garmin-inReach-Geräte haben eine eingebaute Wetter-Funktion, sie wird aber pro Abfrage verrechnet und antwortet mit einer kurzen Zusammenfassung für einen groben Gitterpunkt. meteoReach komprimiert die Modelldaten selbst (Numerical Weather Prediction) in wenige 160-Zeichen-Nachrichten: Temperatur, Wind, Niederschlag und die Druckniveaus über dem gewählten Punkt, für die gewählten Tage.

Web-App und App

Wetterbericht erstellen

In der Web-App erstellst du Wetterberichte: zur Vorbereitung vor der Tour, als Heimteam während einer Expedition oder um inReach-Nachrichten für das Expeditionsteam bereitzustellen. Mit Netzabdeckung erstellt die App dieselben Berichte. Jeder Bericht wird in deinem Konto gespeichert und lässt sich jederzeit wieder öffnen.

  1. Ort wählen

    Gib in der Web-App Gipfel, Lager oder Region oben in die Suchleiste ein oder wähle den Punkt mit der Nadel daneben auf der Karte. Tippe in der App auf «Weiteren Bericht hinzufügen» und mache dasselbe dort, oder nimm deine aktuelle Position. Zuletzt genutzte Orte stehen in beiden mit einem Tipp bereit.

  2. Höhenstufen festlegen

    Ein Bericht kann bis zu sechs Höhen enthalten, zum Beispiel Tal, Hütte und Gipfel. Die erste Höhe stammt aus topografischen Daten; korrigiere sie, wenn du höher oder tiefer bist, und benenne jede Stufe. Eine Zeile ohne Höhe fällt weg. Jede Höhe kommt nur einmal vor und liegt im Bereich von -500 m bis 11 780 m, dem obersten Druckniveau. Die Web-App wechselt Meter und Fuss über den Zeilen, die App folgt der Einheit aus ihren Einstellungen.

  3. Bericht erzeugen

    Alle Modelle und alle Druckniveaus werden auf einmal geholt, zehn Tage in Drei-Stunden-Schritten, während ein Fortschrittsbalken die Teile zählt.

  4. Anzeige wählen

    Die Anzeigeeinstellungen bestimmen, was gezeichnet wird: welche Modelle, wie viele der zehn Tage (zu Beginn sieben), Drei- oder Sechs-Stunden-Schritte und welche Druckniveaus. Auf einem breiten Bildschirm stehen sie neben dem Bericht, auf dem Handy hinter dem Button oben. Es wird nichts neu geholt, du kannst also beliebig oft umstellen.

Gespeicherte Berichte

Jeder generierte Bericht wird automatisch in deinem Konto gespeichert und zwischen Web-App und App synchronisiert, sobald eine Datenverbindung besteht. Alle gespeicherten Berichte erscheinen direkt in der linken Seitenleiste. Die Berichte sind nach Standort gruppiert - alle Berichte für «Matterhorn Gipfel» erscheinen z. B. zusammen, sortiert vom neuesten zum ältesten. Ein Bericht bleibt nicht ewig: «Alte Berichte automatisch löschen» auf der Account-Seite legt fest, wie lange er bleibt, standardmässig sieben Tage und höchstens dreissig. Ältere Berichte verschwinden, sobald die Liste das nächste Mal geladen wird, in der Web-App wie in der App. Sichere also, was du behalten willst.

  • Bericht neu laden Klicke auf einen Eintrag, um den vollständigen Bericht wieder zu öffnen (Meteogramm, Diagramme, alle Modelle). Er kommt aus deinem Konto, es wird also keine Vorhersage ein zweites Mal geholt.
  • Bericht löschen Tippe auf das Papierkorb-Symbol neben einem Eintrag, um ihn dauerhaft zu löschen.

Vorhersage verstehen

Vorhersage lesen

Die Diagramme, das Meteogramm und die Modelle funktionieren in der Web-App und in der App gleich.

Die Vorhersage-Diagramme

Innerhalb eines Berichts wechselst du über die Navigationsleiste zwischen den Ansichten. Einzelne Modelle lassen sich über die Legende unterhalb des Diagramms ein- und ausblenden. Ein Auge an der Ecke eines Eintrags zeigt, dass du ihn antippen kannst: offen heisst sichtbar, durchgestrichen heisst ausgeblendet. In der App, und in der Web-App auf einem schmalen Bildschirm, tippst du unter dem Diagramm auf «Legende», um die Legende für alle Tabs auf- oder zuzuklappen. Das Gerät merkt sich die Wahl. Tippe in ein Diagramm, um die Werte zu diesem Zeitpunkt zu sehen. Tippe auf das Tooltip oder noch einmal auf dieselbe Stelle, um es zu schliessen. In der App zoomst du mit zwei Fingern in die Zeitachse eines Diagramms. Wenn du ein Diagramm seitwärts scrollst, bleibt seine Werteachse links stehen, wie die Beschriftung der Übersicht.

Ensemble-Modelle

Ein Wettermodell ist eine Vereinfachung der Realität: kleine Fehler in den Anfangsbedingungen können die Vorhersage mit zunehmendem Zeithorizont stark beeinflussen. Ensemble-Modelle lösen dieses Problem, indem sie denselben Lauf 10 bis 50 Mal mit leicht veränderten Startbedingungen rechnen. Stimmen alle Läufe überein, ist die Atmosphäre vorhersagbar. Weichen sie stark voneinander ab, ist die Situation instabil.

Die Ensemble-Streuung wird als schattierte Fläche in den Temperatur- und Winddiagrammen sowie als transparente Hülle im Niederschlagsdiagramm eingeblendet.

  • Schmales Band: hohe Konsistenz: die Vorhersage ist verlässlich
  • Breites Band: grosse Unsicherheit: konservativ planen und Alternativplan bereithalten

Übersicht

Die Vorhersagezeitpunkte laufen von links nach rechts. Jedes Modell hat vier Zeilen: Wetter, Temperatur, Wind und Niederschlag. Die Zahlen stehen oben in der Zeile, die Kurve darunter. Alle Modelle teilen eine Skala pro Wert, so lassen sich die Kurven direkt vergleichen. Wische horizontal oder ziehe den Scrollbalken, um spätere Zeitpunkte zu sehen. Nachtspalten sind schattiert.

  • Temperatur: blau unter 0 °C, orange darüber; eine gerundete 0 bleibt grau. Die Fläche zeigt zu 0 °C, so zeigt eine kalte Nacht eine grosse blaue Fläche.
  • Wind: graue Linie für den Mittelwind, gestrichelte Linie für Böen. Der Pfeil zeigt, wohin der Wind weht: Nordwind zeigt nach unten.
  • Niederschlag: ein Balken pro Zeitschritt. Ein trockener Zeitschritt zeigt keine Zahl.
  • Schwellen: Eine rote, lang gestrichelte Linie markiert die Schwellen für Wind und Niederschlag. Sie unterscheidet sich von der grauen, fein gestrichelten 0-°C-Linie. Die Label-Spalte links nennt ihren Wert; tippe darauf, um alle Schwellen aus- oder einzublenden.

Temperatur

Kurven in der gewählten Temperatureinheit pro Modell. Höhe spielt eine wichtige Rolle: Pro 100 m Höhendifferenz sinkt die Temperatur um ca. 0,6 Grad.

Wind

Mittelwind (ausgezogene Linie), Böenspitzen (gestrichelt) und Windrichtung in der gewählten Windeinheit. Ein Richtungspfeil zeigt, wohin der Wind weht. Tippe in der Legende auf «Böen», um die Böen aus- oder einzublenden. Das Tooltip zeigt Böen nur, wenn für diesen Zeitpunkt Böendaten vorhanden sind.

Niederschlag

Balkendiagramm in der gewählten Niederschlagseinheit (mm oder inch) pro Zeitschritt (3 h oder 6 h je nach Modell).

Schwellen

Das Wind- und das Niederschlagsdiagramm markieren eine Schwelle: eine rote, gestrichelte Linie, darüber eine hellrote Fläche, darunter eine hellgrüne. Erreicht eine Kurve, ein Balken oder das Ensemble-Band die rote Fläche, wird es kritisch. Die Schwellen starten bei 30 km/h Wind und 1 mm/h Niederschlag. Tippe in der Legende auf «Schwelle», um sie aus- oder einzublenden; ihre Werte änderst du in den Einstellungen (Web-App: Einstellungen › Schwellen).

Wettersymbole

Der Übersicht-Tab zeigt für jeden Zeitschritt ein Wettersymbol nach WMO-Code. Tag- und Nachtsymbole unterscheiden sich bei klarem und heiter bewölktem Himmel sowie bei Regen- und Schneeschauern.

  • Klar (Tag)
  • Klar (Nacht)
  • Heiter bewölkt (Tag)
  • Heiter bewölkt (Nacht)
  • Bedeckt
  • Nebel / Hochnebel
  • Nieselregen
  • Gefrierender Nieselregen
  • Regen
  • Gefrierender Regen
  • Schnee
  • Schneekörner (Graupel)
  • Regenschauer (Tag)
  • Regenschauer (Nacht)
  • Schneeschauer (Tag)
  • Schneeschauer (Nacht)
  • Gewitter

Wettersymbole: Weather Icons von Erik Flowers, unter der SIL Open Font License 1.1.

Das Meteogramm lesen

  • Feuchtigkeit70 bis 80 · 80 bis 90 · ≥ 90 %
  • GefriergrenzeRegen/Schnee-Grenze
  • Isothermealle 10 °C
  • Aufwindviolett/magenta · Gewitter↑
  • Subsidenzbeige/braun · stabile Luft
  • Windbarben5 · 10 · 50 kt
  • Niederschlagmm / h

Das Meteogramm zeigt die gesamte Atmosphärensäule über einem Standort in ihrer zeitlichen Entwicklung: im Gegensatz zu den Einzeldiagrammen, die jeweils nur eine Grösse auf Bodenniveau zeigen.

Aufbau

Die Y-Achse zeigt Druckniveaus in hPa: nach meteorologischer Konvention nimmt der Druck nach oben ab. Graue Referenzlinien markieren die entsprechende Höhe über Meereshöhe. Die X-Achse zeigt die Zeit in der in den Einstellungen gewählten Zeitzone. Wenn du seitwärts scrollst, bleiben die Druckachse und die Niederschlagsskala links stehen, und der Modellname bleibt oben rechts.

Visuelle Elemente

  • Rote Isothermen: Temperaturlinien in der gewählten Temperatureinheit: die 0-°C-Linie markiert die Nullgradgrenze und trennt Regen von Schnee
  • Grüne Flächen: relative Feuchte in drei Stufen (70 bis 80 %, 80 bis 90 %, ≥ 90 %): zeigt, auf welcher Höhe sich Wolken befinden
  • Windbarbeln: Richtung und Stärke auf jedem Druckniveau (kurzer Strich = 5 kt, langer = 10 kt, Dreieck = 50 kt)
  • Violett/Magenta: aufsteigende Luft: zeigt Wolken- und Niederschlagsbildung; starke Aufwinde = Gewittergefahr
  • Braun/Beige: Subsidenz (absinkende Luft): stabile, trockene Bedingungen
  • Grüne Balken unten: Niederschlag in der gewählten Einheit pro Zeitschritt

Wie liest man das Meteogramm?

Von links nach rechts lesen. Wenn sich Feuchteflächen senkrecht ausdehnen und violette Aufwinde erscheinen: Niederschlag bildet sich. Wenn die Nullgradgrenze auf die geplante Höhe absinkt: Regen wird zu Schnee.

Was du konkret ablesen kannst

Das Meteogramm beantwortet Fragen, die ein einfaches Liniendiagramm nicht stellen kann:

  • Wo sind die Wolken? → Feuchtefeld (grün) auf dem Höhenniveau des Standorts
  • Ist der Niederschlag Regen oder Schnee? → Nullgradgrenze (0 °C-Linie) im Vergleich zur Standorthöhe
  • Gibt es starken Wind am Gipfel aber Flaute unten? → Windbarbeln auf verschiedenen Druckniveaus ablesen
  • Wann zieht eine Front durch? → Plötzliche Verlagerung der Isothermen + Feuchtefeld-Ausdehnung
  • Droht ein Gewitter? → Starke Vertikalbewegung + hohe Feuchte nachmittags

Nullgradgrenze - der kritische Wert

Die 0 °C-Isotherme (Nullgradgrenze) ist für Bergtouren oft wichtiger als die Bodentemperatur. Steigt sie über dein Lager oder deinen Gipfel, wird Altschnee nass und verliert Tragfähigkeit. Frischer Nassschnee erhöht die Lawinengefahr drastisch. Fällt die Grenze während einer Tour, kann plötzlicher Reifansatz oder Vereisung auftreten.

Wettermodelle

Numerische Wetterprognosemodelle (NWP) berechnen die Atmosphäre aus gemessenen Anfangsbedingungen in die Zukunft. Gitterauflösung und physikalische Methoden unterscheiden sich: besonders im alpinen Gelände können die Modelle stark voneinander abweichen.

Die Modelle

  • GFS (NOAA): Amerikanisches Globalmodell, ~25 km Auflösung, weltweit verfügbar, bis 16 Tage
  • ICON (DWD / MeteoSwiss): Deutsches Modell mit automatischer Regionaloptimierung: MeteoSwiss-Ensemble-Läufe (CH1 1.1 km + CH2 2.2 km) für die Schweiz, ICON EU (7 km) für Europa, ICON Seamless (13 km) global. Die Legende zeigt, welche Variante aktiv ist.
  • ECMWF: Europäisches Zentrum, gilt als globale Referenz für mittelfristige Prognosen (5 bis 10 Tage). Der Einzellauf stammt vom 0,1°-Gitter (≈ 9 km), das Ensemble-Band dahinter vom 0,25°-Gitter (≈ 25 km)

Automatische Modellauswahl

Bei der Wahl eines neuen Standorts wählt meteoReach automatisch die zwei besten Modelle für die Region vor: ICON + ECMWF in Europa, GFS + ECMWF ausserhalb Europas. Die Auswahl kann jederzeit in den Einstellungen überschrieben werden.

Wenn Modelle sich widersprechen

Stimmen mehrere Modelle überein, ist die Prognose verlässlich. Grosse Abweichungen signalisieren Unsicherheit in der Atmosphäre.

Satellitennachrichten

inReach-Nachrichten

Wenn das Expeditionsteam keinen Internetzugang hat, kann der Bericht als Garmin-inReach-Satellitennachrichten kodiert und übertragen werden. Das Heimteam sendet sie aus der Web-App, die App im Feld dekodiert sie.

Was bedeutet die Nachrichtenanzahl?

Satelliten-SMS sind auf 160 ASCII-Zeichen begrenzt. meteoReach kodiert die Wetterdaten binär und packt sie in Base64, so passen mehrere Tage und Modelle in wenige Nachrichten. Die Zahl wächst mit den Modellen, den Tagen, der Auflösung (3h braucht etwa doppelt so viele wie 6h) und den Druckstufen des Meteogramms. Das Formular zeigt die genaue Zahl, bevor du sendest. Zwei Beispiele eines echten Berichts mit Meteogramm:

  • Zwei Modelle, 7 Tage, 6h 13 Nachrichten
  • Zwei Modelle, 7 Tage, 3h 25 Nachrichten

Aus der Web-App senden

  1. inReach-Modus aktivieren

    Aktiviere den inReach-Schalter in der Leiste unter den Diagrammen. Die Vorhersage wird sofort als Satellitennachrichten kodiert, und die Diagramme zeigen, was ankommt. Die Anzahl der Teile steht im Button daneben. Mit «Meteogramm einschliessen» entscheidest du, ob das Meteogramm mitgeht; ohne wird der Satz deutlich kürzer. Eine Gruppe fasst höchstens 35 Nachrichten; braucht es mehr, sagt die Leiste das.

  2. Nachrichten kopieren und senden

    Klicke unten auf «inReach Nachrichten anzeigen: N Nachrichten», um die kopierbaren Nachrichten zu öffnen. Kopiere jeden Teil und sende ihn als separate inReach-Textnachricht an das Expeditionsteam. Die Reihenfolge spielt keine Rolle.

Nachricht empfangen und dekodieren

Das Expeditionsteam empfängt die vom Heimteam generierten Nachrichten auf dem Garmin-inReach-Gerät. Mit der meteoReach App werden die kodierten Textnachrichten in eine vollständige Wettervorhersage umgewandelt.

Nachricht auf Garmin-Gerät öffnen

Wenn das Heimteam eine meteoReach-Nachricht sendet, erscheint sie wie eine normale Textnachricht. Mehrteilige Nachrichten haben Kennungen wie «K11A3F...», «K12A9E...» etc. (das dritte Zeichen ist die Teilnummer).

Text kopieren

Wie du die Nachricht kopierst, hängt von der verwendeten Garmin App ab:

  • Garmin Explore App (inReach Mini, Mini 2, GPSMAP etc.): Nachricht öffnen, Text direkt kopieren. Alternativ auch über die Garmin Explore Website zugänglich.
  • Garmin Messenger App (inReach Messenger): Nachricht öffnen, Text direkt kopieren.
  • Earthmate App (ältere Geräte wie inReach Explorer+): Direktes Kopieren ist nicht möglich. Workaround: Nachricht öffnen → Details aufrufen → Nachricht weiterleiten. Im Weiterleitungs-Textfeld den Inhalt kopieren und anschliessend das automatisch eingefügte «FWD:» am Anfang manuell entfernen.

In meteoReach App einfügen

Öffne die meteoReach App und tippe auf «Satelliten-Nachrichten». Füge die kopierten Texte ein: jeder Nachrichtenteil muss auf einer eigenen Zeile stehen. Du kannst mehrere Teile auf einmal einfügen. Die App zeigt an, welche Teile vorhanden sind und welche noch fehlen.

Dekodierung abwarten

Sobald alle Teile vollständig sind, dekodiert die App automatisch die Wettervorhersage. Du siehst eine Bestätigung mit einem grünen Häkchen. Speichere den Bericht unter dem Standortnamen.

Vorhersage lesen

Der gespeicherte Bericht ist offline verfügbar. Navigiere zwischen Übersicht, Temperatur-, Wind- und Niederschlagsdiagramm sowie dem vollständigen Meteogramm. In exponierten Lagen ohne Verbindung steht die Vorhersage jederzeit zur Verfügung.

Garmin, Garmin Explore, Garmin Messenger und Earthmate sind Marken von Garmin Ltd. oder deren Tochtergesellschaften.

Täglich, automatisch

Abos und Auto-Send

Auto-Send besteht aus zwei Teilen. Ein Abo holt zur gewählten Zeit eine neue Vorhersage und legt sie als vollständigen Bericht in deinem Konto ab: ohne Gerät und ohne Wartezeit auf die Vorhersage-API. Eine inReach-Zustellung schickt danach einen gewählten Ausschnitt davon als Satellitennachricht an ein Gerät, damit das Team im Feld ihn erhält.

Abo einrichten

  1. Ort wählen

    Suche den Berg, das Lager oder die Region im Suchfeld oben, oder wähle den Ort auf der Karte. Lege mit «Höhe hinzufügen» eine oder mehrere Höhen für den Bericht fest.

  2. «Diesen Bericht täglich aktualisieren» ankreuzen

    Kreuze unter den Höhen «Diesen Bericht täglich aktualisieren» an. Wähle dann Zeit, Zeitraum und Zeitzone. Ein Abo läuft höchstens 62 Tage.

  3. Bericht erstellen

    Klicke auf «Erstellen». Du erhältst den Bericht sofort und danach jeden Tag zur gewählten Zeit einen neuen.

  4. In der App

    Die App bietet dasselbe Feld beim Erstellen einer Vorhersage. Wähle dort Zeit, Zeitraum und Zeitzone, dann startet das Abo mit dem Bericht.

An ein inReach-Gerät senden

  1. Bericht im inReach-Modus öffnen

    Öffne einen Bericht und aktiviere den inReach-Schalter in der Leiste unter den Diagrammen. Wähle in den Anzeigeeinstellungen (rechts, auf dem Smartphone hinter dem Einstellungs-Button oben) Modelle, Prognosetage und Druckniveaus: genau dieser Teil des Berichts geht an das Gerät.

  2. Auto-Send einrichten

    Klicke unten auf «Auto-Send». Prüfe Zeit, Zeitraum und Zeitzone, wähle, ob du den Bericht auch per E-Mail erhalten willst, und klicke auf «Erstellen». Mit «Ohne inReach-Gerät aktivieren» legst du nur das Abo an. Hat der Ort schon ein Abo mit derselben Zeit, wird die Zustellung diesem Abo hinzugefügt.

  3. Mit dem Code aktivieren

    Du erhältst einen Aktivierungscode. Sende ihn als Textnachricht von deinem inReach an die angezeigte Adresse. Nach etwa 5 Minuten ist die Zustellung aktiv. Das Abo dahinter startet sofort: Berichte landen also schon in deinem Konto, bevor das Gerät verknüpft ist.

  4. In der App

    Öffne einen gespeicherten Bericht und tippe oben auf den Auto-Send-Button. Das Gerät erhält den Teil des Berichts, den die Anzeigeeinstellungen zeigen. Du bekommst denselben Aktivierungscode, den du vom Gerät sendest.

Was du erhältst

  • Bericht in deinem Konto Jeder Lauf speichert einen vollständigen Bericht mit allen Modellen und Druckniveaus in deiner Berichtsliste. Er wird mit der App synchronisiert, du kannst ihn also offline öffnen. Ist der Vorhersagedienst überlastet, versucht es der Lauf bis zu dreimal, etwa alle 15 Minuten, der Bericht kann also bis zu einer Stunde später kommen.
  • E-Mail-Chart Wenn du E-Mail gewählt hast, geht eine Grafik des Laufs an die Adresse deines Kontos: Temperatur, Wind und Niederschlag sowie das Meteogramm mit Feuchtebändern, Isothermen und Windfahnen, sofern der Bericht Druckniveaus enthält. Sie verwendet die Einheiten aus deinen Einstellungen und die Zeitzone des Abos. Die inReach-Nachrichten des Laufs stehen ebenfalls in der Mail. Sie sagt dir, ob sie an ein Gerät gegangen sind, damit du sie von Hand über ein inReach schicken kannst, wenn kein Gerät verbunden ist oder der Versand fehlschlug.
  • inReach-Nachricht Mit verknüpftem Gerät geht der gewählte Teil des Berichts als mehrteilige Satellitennachricht an das Garmin inReach. Das Team im Feld dekodiert sie mit der meteoReach-App.

Abos verwalten

Deine Abos findest du auf der Account-Seite unter «Abos», jeweils mit ihren inReach-Geräten, und in der App unter «Profil». An beiden Orten kannst du ein Abo pausieren, fortsetzen, verlängern oder löschen und seinen Status einsehen (letzter Lauf, nächster Lauf, Fehlermeldungen). Ein Gerät entfernen kannst du an beiden Orten. Dabei stoppen nur die Nachrichten: das Abo erzeugt weiter Berichte. Löschst du ein Abo, bleiben die bereits erzeugten Berichte erhalten. Sie verfallen über die Einstellung «Alte Berichte automatisch löschen».

Einstellungen

Konto, App und Einstellungen

Public Beta

meteoReach befindet sich in der öffentlichen Beta-Phase. Alle können die Web-App kostenlos nutzen - einfach registrieren und loslegen. Jedes Feedback ist während dieser Phase besonders wertvoll.

App installieren

Die Android-App ist in der Beta und für eingeloggte Nutzer unter «Konto» verfügbar. Sie ist nicht im Play Store, darum musst du die Installation aus unbekannten Quellen einmal erlauben. Eine iOS-Version ist in Vorbereitung und wird noch nicht verteilt.

  1. Konto öffnen

    Klicke oben rechts auf das Benutzersymbol und wähle «Konto». Dort steht der Abschnitt «Android Beta App».

  2. APK herunterladen

    Im Bereich «Android Beta App» findest du den Downloadbutton. Klicke auf «APK herunterladen»: die Datei wird direkt auf dein Gerät gespeichert.

  3. Installation erlauben

    Android blockiert standardmässig APKs ausserhalb des Play Store. Öffne Einstellungen → Sicherheit (oder Datenschutz) → «Unbekannte Apps» und erlaube die Installation für deinen Browser oder Dateimanager.

  4. APK installieren

    Öffne die heruntergeladene APK-Datei in deinem Dateimanager und tippe auf «Installieren». Bei neueren Android-Versionen erscheint möglicherweise eine zusätzliche Sicherheitsabfrage.

Anzeigeeinheiten

Unter Einstellungen › Anzeigeeinheiten legst du die Einheiten fest, die jedes Diagramm verwendet, in der Web-App wie in der App: Temperatur, Wind, Niederschlag und Höhe, dazu die Zeitzone der Zeitachse. Die Einstellungen öffnen sich über dem offenen Bericht. Änderungen wirken sofort in allen offenen Diagrammen. Dort legst du auch die Schwellen für Wind und Niederschlag fest. Die App teilt diese Einstellungen, wenn du dort angemeldet bist. Sprache und Farbschema bleiben auf jedem Gerät getrennt.

  • Temperatur und Niederschlag °C oder °F, mm oder Zoll. Die Einstellung gilt für jede Diagrammansicht und für die E-Mail-Grafiken eines Abos.
  • Wind, Höhe und Zeit kn, m/s, km/h oder mph; Meter oder Fuss; und die Zeitzone als UTC, Gerätezeit oder Ortszeit am Vorhersageort.

Sprache

Wähle Englisch oder Deutsch in den Einstellungen unter Erscheinungsbild. Die Auswahl gilt für Web-App, Startseite und Hilfe und wird über offene Tabs synchronisiert.

Konto löschen

Unter «Konto» löscht «Konto löschen» dein Konto, nachdem du dein Passwort eingegeben hast. Der Server löscht sofort alle zugehörigen Daten: Berichte, Abos, inReach-Geräte und Support-Anfragen. Laufende Abos enden. Die Datenschutzerklärung, verlinkt in der Fusszeile, sagt, welche Daten meteoReach speichert.

Passwort vergessen

«Passwort vergessen?» bei der Anmeldung schickt dir einen Link per E-Mail. Er gilt eine Stunde und nur einmal. Das neue Passwort meldet dich überall ab, wo du noch angemeldet warst, in der Web-App wie in der App. Eine Anmeldung endet ausserdem nach 90 Tagen ohne Nutzung.

Support

Feedback & Kontakt

Bei Fragen, Fehlern oder Verbesserungsvorschlägen freue ich mich über Rückmeldungen über das Kontaktformular. Während der Beta ist jedes Feedback besonders wertvoll - herzlichen Dank!

Zum Kontaktformular